Jürgen "Kobra" Wegmann

 

Jürgen „Kobra“ Wegmann (* 31. März 1964) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Der Stürmer, der aus der Jugendabteilung des SC Rot-Weiss Essen stammte, debütierte 1984 mit Borussia Dortmund in der Bundesliga. 1986 rettete er die Borussia mit seinem Tor in der letzten Minute des Relegations-Rückspiel gegen Fortuna Köln ins Entscheidungsspiel, in dem der BVB den Abstieg vermied.

Im gleichen Jahr wechselte Wegmann zum FC Schalke 04, 1987 weiter zum FC Bayern München, für den er 1988 das Tor des Jahres erzielte. 1989 wurde Wegmann mit den Bayern Deutscher Meister. 1989 kehrte der Stürmer zum BVB zurück, wo er nach mehreren Verletzungen im November 1992 sein letztes Erstligaspiel absolvierte. In insgesamt 203 Bundesligaspielen erzielte Wegmann 69 Tore.

Die Rückrunde der Saison 1992/93 verbrachte Wegmann beim Zweitligisten MSV Duisburg, anschließend wechselte er in die Regionalliga zu seinem Stammverein Rot-Weiss Essen. 1995 wurde Wegmann für die symbolische Ablösesumme von einer Mark vom Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 verpflichtet, der ihn jedoch nur in einem einzigen Testspiel einsetzen konnte. Eine weitere schwere Verletzung in jenem Spiel sorgte für die Vertragsauflösung und Wegmanns Karriereende.

Anekdoten

Vor der Saison 1987/88 streckte der HSV-Torwart Uli Stein im Supercup Wegmann nach einem Gegentor mit einem Faustschlag nieder und sah die Rote Karte.

Unvergessen bleibt Wegmann nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge, sondern vor allem auch durch seine Sprüche wie: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu“.