Willi Landgraf

Willi Landgraf (* 29. August 1968 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Fußballspieler.

Landgraf bestritt 508 Spiele und schoss 14 Tore (Stand:Ende Saison 05/06) in der Zweiten Bundesliga und hält damit den Zweitligarekord (vor Jo Montanes mit 479 Spielen).

Am 21. Oktober 2005 bestritt Landgraf als erster Spieler sein 500. Zweitligaspiel (0:1 gegen Kickers Offenbach). Sein Einsatzwille, die hohe Anzahl von Spielen und seine kämpferische Spielweise brachten ihm die Spitznamen „Willi das Kampfschwein“ und „Mister 2. Liga“ ein, denn zu einem Erstligaeinsatz hat es Landgraf bis heute nicht gebracht. Der 1,66 m große Publikumsliebling gilt aufgrund seiner robusten Spielweise, seines Charakters, seiner Herkunft und seiner Aussprache als „typischer“ Ruhrpottkicker.

Nachdem Landgraf mit Alemannia Aachen 2004 das DFB-Pokal-Finale erreichen konnte, spielte er am 16. September 2004 sein erstes Pflichtspiel im UEFA-Pokal gegen den FH Hafnarfjörður (Island).

In der Saison 2005/2006 stieg Landgraf mit Alemannia Aachen von der Zweiten Bundesliga in die Erste Bundesliga auf.

Am 8. Oktober 2006 bestreitet Willi Landgraf zusammen mit Erik Meijer sein Abschiedsspiel an der Kultstätte Tivoli.

Am 5. Mai 2006 unterzeichnete Landgraf einen 2-Jahresvertrag bei den Amateuren des Bundesligisten FC Schalke 04. Dort will er dem Team aushelfen und anschließend seinen Trainerschein machen. Danach kehrt er als Jugendtrainer zu Alemannia Aachen zurück.

Vereine

  • FC Schalke 04 Amateure, (2006 bis heute)
  • Alemannia Aachen (1999 bis 2006), Vize-Pokalsieger 2004 und UC-Teilnehmer 2005/Runde 3
  • FC Gütersloh (1997 bis 1999)
  • Rot-Weiss Essen (1995 bis 1997)
  • FC Homburg (1992 bis 1995)
  • Rot-Weiss Essen (1989 bis 1992)

Zitate

  •  „Jung, ich komm aus Bottrop da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs!“ (Willi Landgraf: beim Step-Aerobic-Training auf die Frage, ob er so etwas vorher schon mal gemacht habe)
  • "Um ehrlich zu sein: Ich hatte nie ein Angebot." Willi Landgraf bei seinem 480. Zweitligaspiel auf die Frage der taz, wieso er nie in der ersten Bundesliga gespielt habe