Stadionneubau

Berichte zum Stadionneubau aus der WAZ vom 21.11.08

Posted by Andreas (andreas) on 21.11.2008 at 23:21
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Projekt Stadion-Neubau
Vier neue RWE-Teams
Essen, 21.11.2008, Kai Süselbeck, 1 Kommentar

Stadtdirektor Christian Hülsmann legt dem Rat nächste Woche Mittwoch einen Vorschlag zu einem Stadion-Neubau auf Raten vor. Eine der Voraussetzungen für einen Baubeschluss ist nach Ansicht der Stadt ein Abbau der Altverbindlichkeiten gegenüber Michael Kölmels Kinowelt.

Bis dahin gilt der Verein als überschuldet. Außerdem müssen neue Strukturen geschaffen werden. Der Verein soll den gemeinnützigen Vereinsbetrieb inklusive Jugendbereich organisieren und hält die Mehrheit an der Spielbetriebsgesellschaft, die den Profibereich organisiert. Eine Vermarktungsgesellschaft soll künftig Ansprechpartner für Sponsoren sein. Bis zu einem Aufstieg in die zweite Bundesliga soll eine Investorengesellschaft die finanzielle Durststrecke überbrücken. In ihr ist die städtische Immobilientochter GVE vertreten, weil sie die Vermarktungsrechte erwirbt und die Altverbindlichkeiten regeln soll. Sie soll ihre Anteile Zug um Zug verringern. Außerdem will RWE Anleger ins Boot holen, die mehr als nur Sponsoring machen wollen. RWE „geht davon aus, mit dieser Investorengesellschaft eine Größenordnung von 5 Mio € darstellen zu können”, so die Stadt.

 

Stadt stellt Stadionbau in Etappen im Rat vor
Essen, 21.11.2008

Erste Phase: 25 Mio E für 15 000 ZuschauerStadtdirektor Christian Hülsmann kämpft weiter für den Stadion-Neubau an der Hafenstraße. Dem Rat wird er am Mittwoch den Vorschlag präsentieren, das Stadion etappenweise zu errichten. ...

... In einer ersten Phase in der vierten und dritten Liga sei eine Zuschauerzahl von 15 000 ausreichend, zudem sollen die ersten Business-Seats und Logen gebaut werden. Diese erste Ausbaustufe werde rund 25 Mio E kosten. Durch den Bau in Etappen würden sich die auf 40 Mio E geschätzten Gesamtkosten allerdings erhöhen.Trotz der Drohung des Regierungspräsidenten rechnet die Stadt weiter mit einer Finanzierung durch den Verkauf des Handelshofes (20 Mio E), bereits beschlossene Haushaltsmittel (7,5 Mio E) sowie Sponsorengelder (16 Mio E). Nach ersten Gesprächen seien die Sponsoren bereit, auch die geplante Phasen-Lösung "zumindest anteilig" mitzufinanzieren. Wie berichtet, will Hülsmann mit dem Handelshof-Verkauf sowie den Verhandlungen mit Bezirksregierung und Sponsoren im März soweit sein, dem Rat einen Baubeschluss vorzulegen.Bis dahin müssen allerdings auch die Alt-Verbindlichkeiten von RWE abgelöst sein. ks

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