Stadionneubau

Der Stadtrat beschliet den Stadionneubau.

Posted by Andreas (andreas) on 26.11.2008 at 19:41
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Offizielle RWE:

Stadionvorlage mit großer Merheit vom Rat beschlossen  

Unter Anwesenheit unseres Geschäftsführers Sport Thomas Strunz wurde am heutigen Nachmittag im Rahmen der Ratssitzung folgender Beschluss gefasst:
 
Der Rat der Stadt beschließt:
 
-          Dem Neubau eines Stadions an der Hafenstraße in einer Größenordnung von rd. 25.000 Plätzen wird grundsätzlich zugestimmt.
-          Das Stadion soll in Phasen entstehen, die der Zuschauer- und Sponsorenentwicklung und der Ligazugehörigkeit entsprechen.
-          Der Trainingsbetrieb und der Wettkampfbetrieb für die Juniorenmannschaften sollen, soweit wirtschaftlich und baurechtlich möglich, auf dem Gelände aufrechterhalten werden.
-          Der Verkaufserlös des Gebäudes „Handelshof“ kann durch die die GVE für den Stadionneubau verwandt werden.
-          Der Planungsstand für die Stadionvarianten ist so weit zu konkretisieren, dass der Rat eine abschließende Entscheidung über die Variante in der Ratssitzung im März 2009 treffen kann.
 
Die Beschlussfassung steht unter dem Vorbehalt:
 
-          der Umsetzung der beschriebenen professionellen Strukturen durch den Verein,
-          der Sicherstellung der Finanzierung auch hinsichtlich der Sponsoren,
-          der kommunalaufsichtsrechtlichen Zulässigkeit.
 

 Rot-Weiss Essen freut sich sehr über den Beschluss. „Wir werden den in der Verantwortung des Vereins liegenden Teil dazu beitragen, die notwendigen Änderungen bis zur abschließenden Entscheidung im März 2009 herbei zu führen“ so Thomas Strunz. 

Ein ausführliches Interview zum Thema mit den Verantwortlichen des Vereins lesen Sie Morgen auf unserer Website

 

derwesten.de:

Das neue Fußballstadion an der Hafenstraße soll gebaut werden. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss hat der Rat der Stadt mit großer Mehrheit am Nachmittag gefasst. Der Baubeschluss soll im März nächten Jahres folgen.

Die neue Arena soll 25 000 Zuschauern Platz bieten und in mehreren Etappen gebaut werden. Denn noch spielt Rot-Weiß Essen bekanntlich in der Regionalliga. In dieser Spielklasse seien zunächst 15 000 Plätze ausreichend, heißt es. 25 Millionen Euro sollen in die erste Ausbaustufe des Stadions investiert werden.

Mit dem Ausbau in mehreren Schritten reagiert die Stadt auf Bedenken der Bezirksregierung in Düsseldorf. Diese hatte angekündigt, den Kreditrahmen der Stadt zu kürzen, sollte das Stadion wie geplant unter anderem aus dem Erlös des Handelshofes finanziert werden. Die Stadt will die Finanzierung deshalb über mehrere Jahre strecken. Auch Sponsoren hatten nach Angaben der Verwaltung angekündigt, die zugesagten Mitteln in Etappen zur Verfügung stellen zu wollen.

Das unter Denkmalschutz stehende Traditionshotel am Hauptbahnhof hat die Stadt bereits ihrer Tochtergesellschaft, der Grundstücksverwaltung Essen (GVE) übertragen. Diese erhofft sich einen Erlös von 25 Millionen Euro.

Die Linksfraktion und das Essener Bürgerbündnis lehnen es ab, den Verkauf mit dem Stadionprojekt zu verknüpfen und verweigerten deshalb im Rat ihre Zustimmung zum Stadion-Projekt.

7,5 Millionen Euro hatte der Rat bereits für die neue Arena zurückgestellt. Acht Millionen Euro habe Evonik zugesagt, fünf Millionen die Sparkasse. Weitere drei Millionen Euro würden ebenfalls von Sponsoren aufgebracht. Die Gesamtkosten werden mit 41 Millionen Euro kalkuliert.

Letzte Details zum genauen Standort, sollen bis März 2009 geklärt werden. Zur Diskussion stehen zwei Varianten: ein Neubau hinter der ehemaligen Westkurve, oder ein Neubau am jetzigen Standort des Georg-Melches-Stadions. Begonnen würde mit einer Tribüne im Westen, nach der Fertigstellung einer neuen Nordtribüne würde das Spielfeld um 90 Grad gedreht.

Reviersport online:

Am 4. März 2009 wird es die nächste Ratssitzung der Stadt geben, das wurde auf der Mittwochs-Ratssitzung, auf der die Arena unter Tagesordnungspunkt sechs abgehandelt wurde, so festgelegt.

Es gibt nun den innerstädtischen Auftrag, zwei Bauvarianten zu ermitteln, die für das Projekt realisierbar erscheinen. Basis soll ein mehrphasiger Bau sein, dass heißt, alles wird auch abhängig sein von der sportlichen Entwicklung des deutschen Meisters von 1955. "Es wurde gewissermaßen so verabschiedet, wie es auch eingereicht wurde", erklärt Thomas Strunz, Geschäftsführer Sport von Rot-Weiss Essen. Sein Fazit: "Ich sehe es als einen wirklich großen Schritt an."

Es gab den Antrag der städtischen SPD-Fraktion, alles in einer Phase hoch zu ziehen, dieses Ansinnen wurde jedoch abgelehnt. Der Tenor lautet auf jeden Fall, dass die Stadt keine Chance sieht, Profisport ohne ein neues, den Ansprüchen entsprechendes Stadion zu verwirklichen. Basis der Planung ist auch weiterhin der Ertrag, den der Verkauf der Essener Vorzeigeimmobilie Handelshof bringen soll (22 Millionen Euro).

Dagegen regte sich bekanntlich in der letzten Woche die Landespolitik - RS merkte an, dass die Pünktlichkeit zur Ratssitzung schon sehr bemerkenswert war (Stimmungsmache). Die Kapazität des Baus soll sich um die Zahl 25000 abspielen. Die finale Positiv-Abstimmung erfolgte ohne die Stimmen der Linkspartei und des EBB, des Essener Bürgerbündnisses. Am 4. März hat die Ratssitzung das erklärte Ziel, einen Baubeschluss zu erwirken.

 

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